Jublaversum 2016 – Jungwacht Sins reist nach Bern!

Vor rund drei Wochen war es endlich soweit. Die Vorfreude auf den nationalen Grossanlass von der Jungwacht Blauring Schweiz war riesig. So machte sich die Jungwacht Sins am Freitagabend in einer kleinen Delegation auf den Weg nach Bern. Auf der Zugfahrt sahen wir nach und nach immer mehr Kinder mit den farbigen Kappen, welche im Vorfeld verschickt wurden. Diese Kappen waren jedoch nicht nur zur Dekoration unserer Köpfe, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, sondern erfüllten einen wichtigen Zweck während dem ganzen Wochenende. Bei rund 10‘000 Teilnehmenden ist die Organisation das A und O! So durften beispielsweise wir mit den blauen Kappen jeweils von 12:45 – 13:15 Uhr essen gehen, damit schlussendlich auch alle 10‘000 Mäuler gestopft waren. Den Helfenden dienten die Kappen somit als Orientierungspunkt, damit sich niemand zweimal verpflegt.
Auf der Anreise sollte mithilfe des Jublaversum Apps eine Fotochallange gemeistert werden. Es gab verschiedenste Aufgaben, welche fotografiert und eingeschickt werden sollten. Leider funktionierte dies nur mässig. Ob nun die Applikation nicht richtig funktionierte oder ob die Leiter der Jungwacht Sins einfach technisch zu wenig versiert sind, bleibt wohl eine ungeklärte Frage. Unabhängige „Experten“ behaupten jedoch Letzteres sei der Fall.
Auf dem Platz angekommen schleppten wir unsere Zelte auf das uns zugewiesene Fleckchen Erde und schlugen die Heringe in den Boden. Da es zu dieser Zeit bereits dunkel war, waren wir froh mussten wir nur zweieinhalb Zelte aufschlagen. Danach war es auch bereits Schalfenszeit.

Der nächste Morgen startete früh. Um 07:45 Uhr mussten wir zum Frühstück erscheinen und genossen die Scheibe Brot in vollen Zügen. Direkt nach dem Frühstück ging es mit dem Atelierbetrieb los. Über 100 verschiedene Posten standen bereit und wir stürzten uns sofort ins Vergnügen. Ob Luftgewehr-Schiessen, Anti-Stress-Ball basteln oder Schoggi-Fondue, für jeden war etwas dabei. So vergingen die Stunden wie im Flug und schon war es wieder Abend. Vor dem Abendessen war jedoch noch das Konzert von Knackeboul auf dem Programm. Mit seiner spontanen Kunst zog er auch Hip-Hop-Muffel in seinen Bann! Quasi als Gutenachtgeschichte gab es vor dem Schlafengehen einen BigPoint, wo auf der Hauptbühne Musik gemacht und Theater gespielt wurde. Danach war es für die einen oder anderen aber höchste Zeit fürs Bett.
Nicht nur die Kinder sondern auch die Leitenden haben sich sehr nach diesem Grossanlass gesehnt. Denn oft treffen die Leitenden in ihrer Jabla-Karriere die verschiedensten Leute aus den verschiedensten Kantonen der Schweiz. Die Kurse, in welchen wir Leiter der Jungwacht Sins ausgebildet werden, bieten eine ideale Plattform für neue Kontakte. So kam es, dass viele bekannte Gesichter, welche man schon lange nicht mehr gesehen hatte, an der Leiterbar sah. Wir führten dafür am Abend den Schichtbetrieb ein. Damit alle unsere Leiter die Chance auf ein amüsantes Gespräch mit altbekannten Mitjublanern bekamen, blieben jeweils die einen zuerst im Zelt und wurden um ca. Mitternacht von der zweiten Schicht abgelöst. So kamen die älteren Leiter unter uns auch zu ihrem nötigen Schönheitsschlaf. Denn am Sonntag hiess es um 07:45 Uhr wieder antreten zum Frühstück. Das Gipfeli und das Schoggibrötli gaben die notwendige Energie für den Tag. Am Morgen hatten wir nochmals die Gelegenheit die Ateliers, welche am Samstag nicht mehr ins Programm passten, zu besuchen. Um 11.00 Uhr war es jedoch Zeit für den letzten BigPoint. In einer beinahe gefüllten PostFinance Arena wurde die Geschichte, welche das Programm am Wochenende untermauerte, aufgelöst. Die Stimmung war famos! Nebenbei bekamen die drei Moderatoren noch eine Torte ins Gesicht geschmissen, da sie gewettet haben, die Teilnehmenden schaffen keine 1‘000 Instagram Posts mit der Bemerkung #Jublacher. Ca. 1‘200 wurden jedoch erreicht! Nach diesem genialen BigPoint näherte sich das Jublaversum langsam aber sicher dem Ende. Wir genossen noch unseren Lunch, räumten die zweieinhalb Zelte ab und machten uns – etwas früher als geplant – auf den Heimweg. Bei der Zugfahrt stellte sich hinaus, wie müde einzelne tatsächlich waren. Während unserer Fahrt in der 1. Klasse(!) waren zeitweise nur noch unsere Frau Präses und ich unter den Wachen. Das Wochenende war ein voller Erfolg und ich hoffe, es gibt bald schon wieder einen solchen Grossanlass. Wenn alles klappt wird dies das kantonale Sommerlager 2018 sein!
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