Sommerlager 2016 – Andwil (SG)

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Samstag, 02.07.2016:
Anstatt Dr. Sugu-Pumbu-Njuga erwartet die Jungleexpeditionisten Marty McFly und der Laboraffe des Doktors. Der Doktor habe eine Zeitmaschine erfunden und hat mit seinem Affen Marty aus einer Zeitschleife gerettet. Allerdings ging der Doktor dabei verloren. Auf dem Lagerplatz staunten wir nicht schlecht als der Doktor vor uns stand und seine neue Zeitmaschine vorstellte. Nach dem Zeltaufbau und einpuffen testeten wir diese aus. Erster Halt Zukunft! Zukunftsmenschen erwarteten uns bereits und baten um unsere Hilfe mit neuen Erfindungen, da sie keine innovativen Ideen haben. Die Röntgenbrille, der Multifunktionsstuhl, der selbstleerende Güselsack & das Exoskelet konnten die Zukunftsmenschen überzeugen. Nach einem feinen Bettmümpfeli begaben sich alle in ihre Zelte und fielen in den wohlverdienten Schlaf.

Sonntag, 03.07.2016:
Der Droktor ist so richtig auf den Geschmack von Zeitreisen gekommen und anstatt den Jungle von heute will er den Jungle in der Steinzeit erkunden. Alle steigen in die Zeitmaschine und es geht los. Doch wir sind schon wieder nicht alleine. Wir sind umzingelt von Steinzeitmenschen mit grimmigen Mienen. Es wird ihnen doch schnell klar, dass wir keine Bedrohung für sie darstellen. Die Steinzeitmenschen willigten ein, uns in der Kunst des Waffenbaus zu unterrichten. Die Teilnehmer konnten sich zwischen Bogen, Speer oder Messer entscheiden. Am Nachmittag mussten die Kinder ihr Essen mit Hilfe von Maispistolen selber verdienen und kochten dieses auch im Jungle. Da es schon spät war, bauten wir unser Nachtlager im Jungle auf und wurden durch die sanften Klänge von Säbelzahntiegern und Riesengorillas in den Schlaf gewogen.

Montag, 04.07.2016:
Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Lagerplatz. Der Doktor hat jedoch genug von der Steinzeit und möchte wieder ins Jahr 2016 zurückkehren. Also stiegen wieder alle in die Zeitmaschine. Doch plötzlich knallts und rauchts und es funktioniert nichts mehr. Anstatt ins Jetzt, sind wir in der Römerzeit gelandet. Die Kinder müssen die angriffslustigen Römer fesseln und fanden in einem Gallierdorf einen Zaubertrank, welcher ihre Zeitmaschine reparieren soll. Am Nachmittag eigneten sich die Kinder einige nützliche Fähigkeiten an: Erste Hilfe, Kartenkunde, Blachenkunde & Knopfunterricht. Die restliche Zeit genossen wir das schöne Wetter und warteten auf die Reparatur der Zeitmaschine.

Mittwoch, 06.07.2016:
Am Mittwoch reisten wir zu den Indianern. Da die amerikanischen Ureinwohner Experten in der Kartenkunde und im Brückenbau sind, liessen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen von ihnen zu lernen. Eine Gruppe suchte entweder einen versteckten Schatz, oder musste sich nur mit Hilfe eines Kompasses auf dem Lagerplatz zurechtfinden. Die andere Gruppe suchte sich einen guten Platz für eine Seilbahn. Als diese fertig gebaut war, waren alle für einen Testrutsch eingeladen. Am Nachmittag mussten die Kinder Energiesteine für die Zeitmaschine aus dem Bach sammeln. Doch diese Steine seien den Indianern heilig und sie gaben sie nur her, nachdem wir für sie einen Staudamm errichteten, da sie Angst vor fliessendem Wasser haben. Weil sie den Indianern eine grosse Hilfe waren, wurden sie vom Häuptling des Stammes in sein Casino eingeladen. Sie konnten in Spielen wie Roulette, Black Jack oder Würfeln Geld verdienen, welches sie an der Saftbar für feine Cocktails und Gebäck ausgeben konnten. Am selben Abend wollten wir mit Hilfe der Energiesteine in die Gegenwart reisen, jedoch wurde dieser Plan durch die Zeitpiraten zunichte gemacht. Diese enterten unsere Zeitmaschine und wir mussten ihnen helfen einen Schatz zu suchen, um die Zeitmaschine wieder in unsere Hand zu bringen. Die Schatzsuche wurde wegen der späten Uhrzeit jedoch auf dem Donnerstag verschoben.

Donnerstag, 07.07.2016:
Am Morgen erhielten die Kinder die Schatzkarte, doch sie trafen am eingezeichneten Punk nicht den Schatz, sondern die Pfadi Sins. Doppelt geht’s besser und so suchten wir gemeinsam nach dem Schatz. Um die versteckte Nachricht zu entziffern mussten die Kinder zuerst ein schwieriges Logical lösen. Der Lösungssatz lautete: Die Händler sind im Wald. Später konnten sie aus Holz verschiedene Instrumente schnitzen und gingen dann hungrig in den Mittag. Am Nachmittag mussten sie ihr Essen wieder selbst verdienen und schmuggelten dafür die Waren der Händler im Wald zum abgemachten Punkt. Sie mussten sich aber vor den Dieben in Acht nehmen, welche die Waren in ihre Gewalt bringen wollten. Fürs Schmuggeln bekamen sie Gold, welches sie wiederum gegen Kochutensilien und Lebensmittel eintauschen konnten. Nach den feinen Fajitas spielten alle noch eine Runde Mega-Activity und fanden schlussendlich den verlorenen Schatz.

Freitag, 08.07.2016:
Am Freitag ging es nun schon ans Aufräumen. Zelte wurden geleert und geputzt. Das Hauszelt, Dusche usw. wurden abgebaut. Alle halfen tatkräftig mit und so war der Platz am Mittag schon nicht mehr wiederzuerkennen, jedoch auch leer wie nie zu vor. Mit weniger Ballast wagten wir einen letzten Versuch wieder in unsere Zeit zurückzukehren. Es holperte und blitzte und schau da, wir haben es geschafft.  Es folgte ein sportlicher Nachmittag mit einem Dodgeballturier. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Schatten beim Werwölfeln oder anderen Kartenspielen. Am Abend feierten wir unsere Rückkehr in die Gegenwart mit einem Spanferkel und selbst gemachten Pommes (grosses Lob hiermit an die Küche). Nach dem Essen liessen wir den Abend mit einigen lustigen Gruppenspielen ausklingen und übernachteten alle zusammen unter dem freien Himmel.

Samstag, 09.07.2016:
Als alle ihre letzten Sachen gepackt und der Platz vom Güsel befreit war, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Alle waren erschöpft von der ganzen (Zeit)Reiserei. Am Bahnhof Sins wurden wir bereits von allen Mamis und Papis erwarte und herzlich empfangen. Nachdem alles Gepäck und alle Fundsachen verteilt waren trennten sich unsere Wege. Zumindest für dieses Jahr. Vielen Dank an alle Beteiligten! Dem Leiterteam der Jungwacht Sins hat das Sommerlager viel Spass gemacht. Wir hoffen, uns auch nächstes Jahr wieder über zahlreiche Teilnehmer freuen zu können.

 

Die Fotos des Lagers sind HIER zu finden.

 

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