Sommerlager 2018 – Kirchleerau (AG)

Die Schweiz braucht eine neue Hauptstadt, denn Bern tuts nicht mehr. Deshalb haben sich die vier Städte Aarau, Lausanne, Zürich und Basel zur Wahl gestellt. Jedoch muss sich jede Stadt beweisen, ob sie als Hauptstadt würdig ist. Aus diesem Grund trafen sich am Samstag dem 7. Juli die Kinder der Jungwacht Sins vor dem Wöschhüsli um in einer Woche Lager zu zeigen, welche Stadt nun am besten geeignet ist. Nach einer kurzen Rede vom Bundesrat Loris Deuthard machten wir uns mit dem Alpexpress auf den Weg ins schöne Luzern, wo die Teilnehmer bereits ihre ersten Aufgaben erwarten. Sie trafen auf den golfbegeisterten Bürgermeister von Luzern «Urban», welcher sie zu einem Golfturnier eingeladen hat. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Schiff ging es per Zug und Bus weiter zu unserem Lagerplatz. Nun hatten alle Zeit, sich ihren Schlafplatz für die nächsten Tage einzurichten. Nach einem leckeren Essen unserer super (!) Küche machten sich die einzelnen Städte daran, ihre neue Flagge zu kreieren. Als alle Flaggen fertig gestaltet waren und unsere Augen immer kleiner wurden, holten wir unseren wohlverdienten Schlaf. Der Sonntag startete mit einem Technikparcours, wo die Kinder in Sachen Blachen/Zelte, Erste Hilfe und Wetter/Orientierung geschult wurden. Nach dem Mittag entdeckte unser Zugführer, dass alle Kohle aus unserem Alpexpress gestohlen wurde. Kaum war der Mangel entdeckt, trafen auch schon ein Kohleexperte mit seinen zwei Chemikern ein, welche eine Kohleader gefunden haben. Zusammen sollen wir in einem Geländespiel diese Kohle abbauen. Doch wir wurden an der Nase herumgeführt, denn der Kohleexperte wollte alle Kohle für sich. Doch er hat die Rechnung ohne unsere Teilnehmer gemacht, welche ihn nach seinem Fluchtversuch schnell einfingen. Den Tag liessen wir mit gemütlichen Spielen ausklingen. Am Montagmorgen liessen wir uns vom Aargauischen Kantonsförster die heimische Flora und Fauna erklären. Am Nachmittag dreckten wir uns beim Schlammcatching richtig ein und massen unsere Kräfte. Am Abend versammelten sich alle Scharen, welche sich am KaSoLa eingefunden haben, und stellten kurz ihre Mottos vor. Nach einer kurzen Velotour zurück auf unseren Lagerplatz parkten wir unsere Fahrräder auf dem Parkplatz und uns in die Zelte. Am Dienstag durften wir nach einer kurzen Einleitung auf den Seilpark auf dem Hauptplatz. Die anderen Gruppen wurden beim Warten in Seiltechnik und Knöpfen geschult. Den mitgebrachten Lunch verputzten wir auf dem Hauptplatz und machten uns danach mit unseren Velos auf in die Badi Schöftland. Da gönnten wir uns eine wohlverdiente Abkühlung. Nach einem feinen Znacht auf dem Lagerplatz wurden wir von Zacki und Zora besucht, welche wir gleich in unseren SingSang und Jodelabend miteinbezogen. Nach vielen gesungenen Liedern und angeschlagenen Stimmbändern gönnten wir diesen ein wenig Entspannung. Am Mittwochmorgen konnten sich die Teilnehmer in klassischen schweizerischen Disziplinen wie Chriesisteiweitspucken oder Steinstossen messen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Bootsbasteln, welche danach in unserem Pool getestet wurden. Nach einem feinen Fleischkäsedöner machten wir uns wieder auf den Weg zum Hauptplatz. Doch Bombenboris hatte die Gleise zerstört und die Brücke gesprengt. Diese gab es nun in gemischten Gruppen aller anwesenden Scharen in einem Geländespiel wieder aufzubauen. Am Donnerstag konnten die Teilnehmer ein bisschen chemisches Wissen bei einem Chemikerrun sammeln, wo sie zum Beispiel das Nicht-Newtonsche Fluid herstellen konnten. Am Nachmittag stellten die Teilnehmer ihr Ballgefühl bei verschiedenen Völkerball-Disziplinen unter Beweis. Am Abend besuchte uns die Blauring Cham, mit welcher wir ein Schoggigländi machten. Nach dem selbstgemachten Schoggifondue verabschiedeten wir uns wieder in unsere Zelte. Den Freitag verbrachten die Kinder auf dem Hauptplatz während die Leiter sich leider schon wieder ans Abbauen des Lagerplatzes machten. Am Morgen gab es eine Olympiade und am Nachmittag konnten die Kinder verschiedene Stände an der Kinderchilbi besuchen. Am letzten Abend holte Loris Deuthard seine Bundesratkollegen, mit welchen sich die Teilnehmer bei Disziplinen wie Kleiderketten oder Schuhsalat massen. Nach einer kurzen Besprechung der Bundesräte wurde anschliessend die neue Hauptstadt gekürt. Herzlichen Glückwunsch Lausanne für den wohlverdienten Sieg. Am Samstag packten wir alle unsere Sachen ein und machten uns im Alpexpress wieder auf den Heimweg. Wir können auf ein sehr gelungenes und von Regen verschontes Lager zurückblicken. Vielen Dank fürs Kommen und bis nächstes Jahr.

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