Um 09:00 Uhr trafen die Teilnehmer des Sommerlagers in Sins ein. Als alle angekommen waren, wurden sie vom ehrwürdigen Anführer der Bruderschaft der Hexenjäger begrüsst. Dieser hiess die neuen Anwärter willkommen und schickte sie sogleich auf ihre erste Mission, um ihren Können zu beweisen. Sie sollten für den Schamanen der Bruderschaft verborgene Artefakte aufspüren. Die Reise führte die Schar nach Luzern, wo sie mithilfe von verschiedenen, hinweisgebenden Gedichten die Spur der Artefakte verfolgten und diese schliesslich erfolgreich bergen konnten. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle mit dem mitgebrachten Lunch, bevor sie die Reise zum eigentlichen Lagerplatz antraten. Nach einer kurzen Busfahrt und einer kleinen Wanderung erreichte die Gruppe den Lagerplatz, der alle mit einer prächtigen Aussicht belohnte. Nach einer wohlverdienten Verschnauf- und Trinkpause machten sich die Teilnehmer auch schon daran, unter Anleitung der Leiter die Zelte aufzubauen. Kaum waren diese eingerichtet, blieb noch genügend Zeit um zu spielen, das Zelt einzurichten und den neuen Lagerplatz gründlich zu erkunden. Nach einem feinen Abendessen aus der Lagerküche stand ein obligatorischer, aber wichtiger Teil jedes Lagers an, die Leiter präsentierten die Lagerregeln in Form von kurzen, lustigen Theaterstücken. Gleich danach wurden die Teilnehmer wieder vom Bruderschaftsanführer in Empfang genommen. Er gratulierte ihnen zur bestandenen Aufnahme in die Bruderschaft, woraufhin der Schamane jedem als Schutz gegen das Böse ein Zeichen auf die Stirn zeichnete. Zum Abschluss des Abends schickte der Anführer seinen Vize auf eine dringende Mission. Er soll überprüfen, ob die vor 100 Jahren angeblich ausgelöschten Hexen wirklich für immer verschwunden sind. Müde, aber stolz machten sich die neuen Hexenjäger auf den Weg zum Zähneputzen und schlüpften kurz darauf in ihre warmen Schlafsäcke.
Samstag, 4. Juli 2026
